Rosels Weg – Einladung zur Eröffnung am 22. März

Im Herbst 1937 ging die damals 11jährige Rosel Hecht an der Hand ihrer Mutter von ihrem Elternhaus in der Frankfurter Straße 17 zum Bahnhof Ober-Roden. Sie wurde nach Frankfurt in ein jüdisches Kinderheim geschickt, weil dort der Schulbesuch noch möglich war und das Leben in der Anonymität einer Großstadt sicherer schien. Doch die vermeintliche Sicherheit war trügerisch: 1941 wurde sie nach Minsk deportiert. Ihr Name findet sich auf der Frankfurter Deportationsliste, danach verliert sich ihre Spur. 

Das Projekt „Rosels Weg“ zeichnet mit unterschiedlichen Mitteln ihr Leben nach. Schautafeln in Ober-Roden beleuchten das Dorf der 1930er-Jahre, in dem sie aufgewachsen ist. Eine Instagram-Reel-Serie sowie ein Podcast widmen sich den Jahren danach.

Am 22. März wird „Rosels Weg“ zum ersten Mal begangen – mit Reden, Theater und Aktionen von Bürgermeister Jörg Rotter, Pfarrer Klaus Gaebler, Schüler*innen der Oswald-von-Nell-Breuning-Schule u.a. Wir gehen gemeinsam vom Marktplatz zum Bahnhof und machen unterwegs an zwei Stationen Halt. Begrenzte Sitzgelegenheiten sind vorhanden. Bei (sehr) schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Foyer der Kulturhalle statt.

Infos zur Eröffnung

Wann? Sonntag, 22. März 2026, 15.00 Uhr
Wo? Treffpunkt: Marktplatz Ober-Roden
Wir freuen uns über Spenden!